OA Dr. Bahram Mossawat

Unfallchirurg für Sportverletzungen

Spezialist für Kreuzbandriss und Knieverletzungen

KREUZBANDRISS

OA Dr. Bahram Mossawat - Spezialist für Knieverletzungen

Kreuzbandriss - was ist das?

Ein Kreuzbandriss (auch Kreuzbandruptur genannt) ist die häufigste Bandverletzung des Knies. Gemeinsam mit dem hinteren Kreuzband bildet es die zentrale Stütze des Kniegelenkes. Der Riss eines Kreuzbandes ist eine schwere Knieverletzung und führt zu einer Instabilität des Kniegelenkes. Im Falle einer Verzögerung der richtigen Therapie sind Folgeschäden an den Meniscii und Knorpel wahrscheinlich.

Wie kommt es zu einer Kreuzbandruptur?

Im häufigsten Fall kommt es zu einer Verletzung des vorderen Kreuzbandes (Ligamentum cruciatum anterius) durch eine starke Streck- oder Beugebewegung bei gleichzeitiger Drehung des Beins im Rahmen von sportlichen Aktivitäten. Typische Aktivitäten sind Fußball, Skifahren oder Handball.

Bild eines vorderen Kreuzbandrisses
Bild eines hinteren Kreuzbandrisses

In weniger häufigen Fällen wird das hintere Kreuzband (Ligamentum cruciatum posterius) durch meist stärkere Gewalteinwirkungen (Verkehrsunfälle) verletzt.

Symptome

Ein Kreuzbandriss ist in der Regel mit starken Schmerzen im Kniebereich sowie einer Schwellung durch einen Flüssigkeitserguss verbunden und führt somit zu einer deutlichen Bewegungseinschränkung. In einigen Fällen können die Symptome aber auch weniger stark in Erscheinung treten.

Oft ist der Riss des Kreuzbandes auch durch einen akustischen Knall in Form eines poppenden Geräusches wahrnehmbar.

In vielen Fällen bemerken die Patienten ein Nachlassen der Spannung im Kniegelenk. Dies ist jedoch abhängig vom trainierten Zustand anderer Kniegelenksstabilisatoren, die die Funktion des vorderen Kreuzbandes übernehmen können.

Nach einigen Wochen werden die Symptome wieder schwächer und verschwinden teilweise ganz. Erst nach einem Zeitraum von bis zu einem halben Jahr können die anderen Kreuzbandstabilisatoren die Einwirkungen auf das Knie nicht mehr abfedern, wodurch sich das Kniegelenk zunehmend abnutzt und eine Arthrose (Knorpelabnutzung im Kniegelenk) entstehen kann.

Diagnose

Um Langzeitfolgen zu vermeiden ist eine schnelle und sichere Diagnose der Verletzung erforderlich. Es wird in jedem Fall empfohlen einen erfahrenen Spezialisten aufzusuchen, da aufgrund von falsch eingeschätzten Diagnosen durchschnittlich zwischen 2 Monaten und 2 Jahren vergehen können, bis die richtige Diagnose gestellt und die richtige Behandlung eingeleitet wird.

Im Rahmen einer klinischen Befundung mittels Schubladen- und Lachmann-Test kann die erste Diagnose erfolgen, die in einem weiteren Schritt mittels eines bildgebenden Verfahrens (Magnetresonanztomographie, MRT) bestätigt werden kann. Die höchste Sicherheit kann mittels einer minimal-invasiven Gelenksspiegelung (diagnostische Arthroskopie) erreicht werden, falls die beiden zuvor genannten Untersuchungen keine sichere Diagnose zulassen.

MRT eines Kreuzbandrisses

Entsprechend dem tatsächlichen Ausmaß der festgestellten Verletzung können im nächsten Schritt die Behandlungsmöglichkeiten erörtert und durchgeführt werden.

Behandlung - was kann man tun?

Nach einem diagnostizierten Kreuzbandriss sollte auf jeden Fall eine Behandlung stattfinden, da ein gerissenes Kreuzband nicht mehr zusammenwachsen kann. Darüber hinaus besteht neben einer Schädigung von Meniskus und Gelenksknorpel ein hohes Risiko für eine neuerliche Verletzung.

Dabei kann zwischen konservativer und operativer Behandlung unterschieden werden.

Da nicht jedes Knie operiert werden muss, sollte In jedem Fall ein fundiertes Gespräch zwischen Patient und behandelndem Arzt stattfinden, um sich für die beste der beiden Behandlungsmethoden zu entscheiden. Ausschlaggebend sind Aktivitätslevel, Sportlichkeit, Alter, Beruf  sowie die individuellen Wünsche und Anforderungen des Patienten.

Konservative Behandlung

Bei Patienten mit geringer sportlicher Aktivität, höherem Lebensalter und einem vorderen Kreuzbandriss ohne Nebenverletzungen kann eine konservative Behandlung angestrebt werden. Bei einem Steigen der sportlichen Aktivität sollte aber zur Vermeidung einer Arthrose trotzdem eine Operation durchgeführt werden.

Die konservative Behandlung besteht aus einem zielgenauen Muskelaufbautraining und Physiotherapie. In vielen Fällen kann nach ca. 7 – 11 Wochen der Alltag wieder uneingeschränkt aufgenommen und nach ca. 6 Monaten auch knieschonender sportlicher Betätigung nachgegangen werden.

Für eine optimal abgestimmte Betreuung arbeite ich mit folgenden Physiotherapeuten zusammen:

Paul Zeiner, BSc (http://www.physio-box.at)

Stefan Bürkle  (http://www.sport-praxis.at)

Operative Behandlung

Bei Begleitverletzungen (Meniskus, Knorpel, Innenseitenband, usw.) aber auch bei jungen Patienten mit hoher sportlicher Aktivität ist eine Operation notwendig, um Folgeschäden zu vermeiden oder zu minimieren.

Abhängig vom jeweiligen Einzelfall kommen unterschiedliche Operationstechniken zum Einsatz.

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MRT eines Kreuzbandrisses
MRT eines Kreuzbandrisses
MRT eines Kreuzbandrisses
MRT eines Kreuzbandrisses
Bild eines vorderen Kreuzbandrisses
Bild eines hinteren Kreuzbandrisses
MRT eines Kreuzbandrisses
Bild eines vorderen Kreuzbandrisses
Bild eines hinteren Kreuzbandrisses
MRT eines Kreuzbandrisses
Bild eines vorderen Kreuzbandrisses
Bild eines hinteren Kreuzbandrisses
MRT eines Kreuzbandrisses
Bild eines vorderen Kreuzbandrisses
Bild eines hinteren Kreuzbandrisses
MRT eines Kreuzbandrisses
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Bild eines hinteren Kreuzbandrisses
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